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schwarzekatze86

Für jugendliche Opfer von Mobbing und ihre Eltern

Liebe Unbekannte, lieber Unbekannter,

ich weiß nicht, wer du bist. Ich weiß nicht, welche Kleidung du cool findest, welche Musik du hörst, wie du deine Zeit verbringst. Uns verbindet nichts außer dem Schicksal, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein und die falschen Leute zu kennen. Wir beide hatten einfach nur das gleiche Pech. Pech, zur Zielscheibe von Menschen zu werden, die ihre eigenen Unsicherheiten und Krisen nicht anders bewältigen können, als anderen im Gegenzug zu schaden.

Ich bin wahrscheinlich älter als du, für einen Teenager fast schon eine „spießige Alte“. Mit 30 ist man steinalt, zumindest aus den Augen von Heranwachsenden unter 20. Ich kenne das, ich war schließlich auch mal ein Teenager. Dieser Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist für alle schwer. Und für manche wie dich und mich besonders – denn aus irgendeinem Grund hat irgendjemand uns als Blitzableiter auserkoren für alles, was ihm auf der Seele liegt und was ihn nervt. Dieser „Jemand“ kann ein einzelner Mitschüler sein, der jede Gelegenheit nutzt, dir Schaden zuzufügen. Es kann eine Gruppe anonymer Hater im Internet sein, die online den geistigen Müll abladen, den sie „offline“ niemandem ins Gesicht sagen könnten. Einfach, weil es sich niemand von ihnen trauen würde. Oder es kann eine ganze Klasse sein. So war es bei mir. Fast 15 Jahre ist es nun her, dass ich deswegen die Schule wechselte. Seit zwölf Jahren habe ich das Kapitel „Schule“ nun für mich abgeschlossen und ich  bin sehr froh darüber. Denn ich bin der „Survivor“, der Kämpfer, der du mal sein wirst, wenn du einmal durch die Hölle gegangen bist und den Weg hinausgefunden hast.

 Vielleicht stellst du dir die gleichen Fragen, die ich mir all die Jahre hindurch gestellt habe. Nämlich: „Wie hat das alles angefangen?“ und vor allem … „Warum?“. Ich kenne deine genaue Situation nicht, aber ich verstehe deinen Schmerz. Ich habe ihn vor langer Zeit selbst gespürt und an manchen Tagen nagt die Erinnerung noch an mir. Ich habe mit dem Erlebten Frieden geschlossen, aber ich will und werde es nicht vergessen. Warum auch? Es ist ein Teil meiner Geschichte, meines Wachstums. Das Opfer von früher, die verletzte Seele eines Teenagers, der nur dazugehören wollte, ist ein Teil von mir und wird es immer sein. Dieser Teil erinnert und ermahnt mich jedes Mal, wenn ich im Begriff bin, schlecht über jemanden zu reden oder ihn mutwillig zu verletzen. Weil ich die andere Seite kenne.

Du denkst vielleicht, dass du mit deiner Situation alleine bist. Dass irgendetwas falsch an dir ist, wenn andere dich  beleidigen, dich anspucken, beschimpfen oder sogar schlagen. Vielleicht bist du auch schon so tief gefallen wie ich in meiner dunkelsten Zeit und findest dich nicht mehr liebenswert. Ich kann das nachvollziehen. Ich war an dem Punkt, an dem ich am liebsten alles hingeschmissen hätte und träumte von meiner eigenen Beerdigung. Würde es ihnen leid tun, wenn sie sähen, was ihre Gerüchte und Gemeinheiten angerichtet haben? Oder würden sie meinen Abgang gar feiern? Nach Jahren des Mobbings war ich am Boden, wie jeder es wäre. Es ist nichts Verständliches oder gar Normales dabei, sich als Gruppe zusammenzutun, nur, um jemand anderen in den Dreck zu ziehen.

Gerne beantworte ich dir Fragen zu meiner eigenen Geschichte, wenn du etwas wissen willst. Aber hier geht es nicht mehr um mich. Es geht um dich, es geht ums Ganze. Ich möchte dich wissen lassen, dass du nicht alleine bist. Dass es Tausenden, vielleicht Millionen weltweit genauso ergeht. Ich möchte dir zeigen, dass du nur zerstört werden kannst, wenn du es zulässt. Du hast wahrscheinlich  noch einen langen Weg vor dir und vielleicht kommst du dir vor wie auf einem steinigen, unheimlichen Pfad ohne ein einziges Licht. Jeder Schritt tut weh und du fühlst dich von der Welt verlassen. Allein in einem Kampf, den du nicht gewinnen kannst. Eventuell kommst du dir verloren vor, als würdest du nicht in diese Welt gehören. Wie in einer Falle, aus dem es keinen Ausweg gibt.

Ich möchte dich mit diesem Brief ermutigen, weiterzukämpfen. Oder zu gehen und neue Ufer zu erobern, wenn du erkennst, dass du gegen die sprichwörtlichen Windmühlen kämpfst. Denn es gibt immer einen Ausweg, auch wenn du ihn gerade nicht siehst. Es gibt immer eine Hand, die dich am Abgrund auffängt. Suche dir Hilfe! Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen, was andere Leute verbockt haben. Deine Familie, deine Freunde, Vertrauenslehrer oder auch professionelle Beratungsstellen sind für dich da.

Momentan kannst du dir vielleicht nicht vorstellen, dass es ein „Happy End“ für dich geben kann, und ich kann das verstehen. Wenn andere uns als wertlos behandeln, fühlen wir uns irgendwann auch so.   Nutzlos, hässlich, nicht der Freundschaft oder Liebe wert. Aber du musst wissen: Es liegt nicht an dir. So banal das klingt – es gibt kein „typisches“ Opfer von Mobbing, Rufmord und Gewalt. Und es gibt auch keinen „typischen“ Täter. Du hast, wie oben beschrieben, einfach das Pech, gerade jetzt in einem falschen Umfeld zu sein, dass dich kaputt macht. An dir ist nichts falsch, nichts unwürdig. Du trägst keine Schuld daran, denn du hast niemanden absichtlich verletzt.

Wenn ich an mein verängstigtes jüngeres Ich denke, das durch Mobbing die Leichtigkeit seiner Jugend verloren hat, wünschte ich, man hätte mir genau das gesagt. Dass man es nicht jedem recht machen kann und dass jeder, der auf Ärger aus ist, auch ohne Grund eine Menge Bockmist produzieren kann. Deswegen sage ich es jetzt dir: Bleib so, wie du bist. Denn du  bist nicht das Problem! Die Welt ist größer als ein Internetforum, eine WhatsApp-Gruppe, eine Schule oder ein Klassenraum und wenn du nur einen großen Schritt tust, kannst du diese Einbahnstraße verlassen und einem neuen Horizont entgegengehen.

Auf diesem Weg wirst du vielleicht viele Steine vorfinden, die dich am Weiterkommen hindern. Und du wirst Unterstützung benötigen. Von denen, die dich lieben und von denen, die schon einmal dort waren, wo du jetzt bist. Ich möchte dir nichts vormachen: Das wird kein Spaziergang. Es ist hart, sich wieder aufzurichten, wenn immer wieder jemand nach einem tritt oder einem ein Bein stellt. Aber ich möchte dir Mut machen: Es wird besser, ganz bestimmt.Du kommst da raus, wenn du nur erkennst, dass du kein Opfer bleiben musst. Dass du stark sein kannst, dich wehren kannst oder einfach gehen, wenn alles andere aussichtslos erscheint.

Du kannst ein Kämpfer werden, ein „Survivor“. Die Erinnerungen werden vielleicht nie verschwinden, aber sie verblassen mit der Zeit und dich damit auseinanderzusetzen, macht dich stark. Schweige nicht tot, was du erlebst, sondern rede darüber. Suche dir Verbündete. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun, nicht mit denen, die dich herunterziehen. Suche dir Hobbys, die dir Freude machen. Schreibe in dein eigenes Tagebuch, was dich bewegt – oder teile deine Gedanken mit denen, denen sie Mut machen. So wie dieser Brief dir hoffentlich ein wenig Mut gemacht hat.

Ich wünsche dir, dass du schon bald nach vorn sehen kannst. Und dass du die Menschen, die dir heute wie übermächtige Gegner vorkommen, als das erkennst, was sie sind. Nämlich als verunsicherte Individuen, die für sich selbst keinen anderen Ausweg sehen, als andere zur Zielscheibe zur machen. Vielleicht wirst du ihnen irgendwann verzeihen können. Vielleicht auch nicht – beides ist in Ordnung. Wie auch immer, die Zeit kennt nur eine Richtung, vorwärts. Ich habe inzwischen ein Studium abgeschlossen, bin glücklich verheiratet und im Arbeitsleben angekommen. Außerdem habe ich seit einer Weile eine kleine Tochter. Ich hoffe für sie, dass ihr all das erspart bleibt, was mir und auch dir passiert ist. Und wenn nicht, glaube ich fest daran, dass auch sie alle Hindernisse überwinden kann.

Du schaffst das – ich glaube an dich!

(Bei Interesse am Thema meldet euch zu Wort und schickt einen Kommentar. Dann mache ich gerne eine Blogserie daraus.) 

Meinungen (6)
ellaestla

Hallo liebe Mamis,

heute möchten wir euch gerne die Familien-Gutscheinbücher von mycitykids vorstellen. Das perfekte Geschenk (zB für Weihnachten) für Freunde, Verwandte, Bekannte und liebe Familien, denen man gerne eine Freude machen möchte.

Aktuell gibt es die Bücher für folgende Städte:

  • München
  • Berlin
  • Stuttgart
  • Köln
  • Ruhrgebiet

Doch was genau steckt eigentlich dahinter?

Schöne Momente mit der ganzen Familie erleben und dabei die Familienkasse schonen: Dafür stehen die beliebten Ideen- und Gutscheinbücher des City Kids Verlags.

Sie liefern tolle Ideen und Gutscheine für den nächsten Familientag. Mit besonderen Erlebnissen von A wie Abenteuerspielplatz bis Z wie Zoobesuch lassen die Bücher die Herzen von Abenteurern, Aktiven und Kreativen höher schlagen.

Neben den Gutscheinen enthalten sie Tipps und Lieblingsorte von Familien-Redakteuren aus Berlin, München, Stuttgart, Köln und dem Ruhrgebiet – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Über 400 Partner gewähren in den fünf Ideen- und Gutscheinbüchern attraktive Rabatte. In charmantem Design geben die Bücher viele Tipps für Entdeckungstouren in den einzelnen Städten.

Und das Beste: mit den Gutscheinen können Familien in jeder Stadt bis zu 1.000€ sparen. Gültig sind die Gutscheine vom 01.10.2016 bis 31.12.2017. Volle 15 Monate um die über 100 bunten und spannenden Ideen pro Stadt auszuprobieren. Die Ideen- und Gutscheinbücher sind das perfekte Geschenk für die ganze Familie. Für besondere Anlässe oder einfach mal für zwischendurch. Sie sind in limitierter Auflage in Buchläden und unter www.mycitykids.de erhältlich. Der Kinderfernsehstar Willi Weitzel empfiehlt die Gutschein-Guides allen unternehmungslustigen Familien.

Mehr Infos zu den Gutscheinbüchern findet ihr auch hier >>

und hier könnt ihr die tollen Bücher kaufen >>

Auf unserer Mamikreisel-Facebookseite verlosen wir jeweils 3 Gutschein-Bücher pro Stadt - also schnell reinschauen und mitmachen ;)

Hier geht's zur Verlosung >>

Alle Bildrechte liegen bei Vogelwild und Andres 

Viel Spaß beim Ausprobieren, verschenken und genießen,
eure Ela von Mamikreisel

Meinungen (5)
fraupfirsich

First World Problems.

Es gibt diese Tage. Mindestens 4 Mal im Monat. Meist am letzten Tag des (viel zu kurzen!) Wochenendes. Wochenende... Was war das noch gleich? Man muss nicht zur Arbeit, und dann... ? Hmm... Ich komm nicht drauf. Falls es Einer von Euch einfällt, dann dürft ihr mir sehr gerne schreiben. Nun ja. Zurück zu diesen Tagen. Draußen ist es kalt und es regnet. Ein Gang nach draußen und man kommt mit einer mittelschweren depressiven Episode die Türe herein. Also steht man, wie jeden Tag, um kurz nach 6 auf, weil es da diesen einen, kleinen Menschen gibt der an diesem besagten Wochenende mehr gebündelte Energie besitzt, als an jedem anderen Tag unter der Woche. Man macht sich selber etwas vor, in dem man die Vorhänge bis zum Anschlag zu zieht und dem Gehirn mit Kunstlicht Helligkeit und Friede, Freude, Eierkuchen suggeriert. Die Kaffeemaschine erledigt den Rest. Beschwingt sitzt der ganze Clan am Frühstückstisch und entspannt fröhnt und zelebriert man die gemeinsame Nahrungsaufnahme. Im Radio läuft der gleiche Scheiß wie an jedem anderen Tag unter der Woche und man erzählt sich die gleichen Belanglosigkeiten wie an jedem anderen Tag auch. Nur dass heute alles etwas Wochenendiger ist. Heute ist die Welt in Ordnung. Heute kommt keine Post, keine Briefe, keine Mahnungen. Heute entstresst man, heute dreht die Welt sich einfach langsamer. 

Noch...

Ein Blick auf die Uhr verrät: Es ist 6:30 Uhr. What the fuck!?

Jetzt beginnt das Reinigungsprocedere. Einer nach dem anderen wird abgefertig. Wie sonst auch unter der Woche. Nur dass heute alles gaaaaaaanz smoooooooooth abläuft. Selbst wenn ich mir noch die Haare föhne und mache und sowieso, ist es erst 7:15 Uhr. Whuaaaaaat!? 

So beginnt man ein wenig Hausarbeit zu erledigen. Der Schnodder-Misch aus Kakao, Rotze aus der Dauer-Rotznase (zwischen Krankheit und Wochenende gibt es, laut Verschwörungstheoretikern auch einen Zusammenhang- aber das ist ein anderes Thema) und Brötchen wird vom Tisch gekratzt, alles wird weggefegt (man munkelt ganz mutige saugen sogar am heiligen Sonntag). Mama und Papa kloppen sich um die letzte Pfütze Kaffee, während das Kind lautstark, für die gesamte Nachbarschaft hörbar, plärrt dass es Wasserfarben malen möchte. Natürlich, alles was Du willst! 

Selbst nach diesen, für einen Sonntag doch schon sehr sportlichen Unterfangen, ist es gerade mal 7:45 Uhr und das Kind hat den Kühlschrank schon mit seinen Meisterwerken verkleidet.

Was nun? 

Das Wochenende ist eine sehr zwiespältige Begebenheit, zumindest für Eltern. Zum einen genießt man es nicht arbeiten zu müssen. Auf der anderen Seite ist man (bin ich) tierisch genervt, dass es anscheinend ein Grundgesetz zu sein scheint, dass die Zeit zuhause am allerlangsamsten vergeht. (Gegensätzliches gilt für Singles und kinderlose Paare. Und für Eltern die kinderfrei haben. Komische Sache mit der Zeit)

Die Bude ist also wie geleckt, der Familienclan ist komplett abgefertigt und niemand hat den Elan noch irgendetwas zu tun, verdammt!  Also tun wir, natürlich nur nach sehr, sehr langer Überlegung ( das glaubt mir jetzt keiner, was?) das,was alle Eltern hinter vorgehaltener Hand tun. Wir aktivieren den Sonntagsretter: Die Glotze. Die Röhre. Die Assikiste. Die Flimmerkiste. Die Mattscheibe. Das elektronische Kindermädchen. Die Beule. Das Stubenkino. Das Whatever. Unseren Fernseher!

Bevor wir unser Kind bekamen waren wir auch noch so richtig Anti. So richtig "Fernsehen? Bah, nee!" Wir waren so "anders", so "Fernsehen fickt das Gehirn und frisst die Seele". Heute sind wir so "Boah, Fernsehen. Einfach sanft berieseln lassen nach nem hardcore Tag."  Trotzdem spielt mein Partner noch seine zehntausend Instrumente, und trotzdem schaffe ich es noch (wenn nicht gerade ne Tonne Wäsche und Schmutzgeschirr meinen Weg kreuzen) meinem Hobby, dem Schreiben, nachzugehen. Selbst unser Kind ist noch relativ gesellschaftsfähig, hat einen großen Freundeskreis und besitzt mehr Fantasie als der Schreiber von Alice im Wunderland. Und trotzdem schaffen wir es noch familiär, als Einheit, unsere halbe Butze mit selbstgebasteltem, selbstgemalten, hochkreativen Dingen zu verschönern. Bei uns gibbet keine halben Sachen. Ganz oder gar nicht. Ich weiß nicht in welche gesellschaftliche Schicht ich uns als Familie einordnen würde. Allein schon dass wir Eltern sind packt uns doch schon in irgendeine gesellschaftliche Schublade, deren Rolle es als gerecht zu werden gilt. Alles negative, schlechte, wird verbannt. Wenn ich mir heute auch nur im entferntesten vorstelle, jemals wieder so unsicher, so naiv und so wenig selbstbestimmt zu sein, wie ich es kurz nach Mayas Geburt war,wäre mein Leben nicht Mal halb so schön. Nicht halb so entspannt. Und ich könnte nicht geniessen. Das sind allerdings Dinge die mir als Mutter, und vor allem als Mensch (!) unheimlich wichtig sind und an denen ich festhalte.

Lasst die Kinder doch Kinder sein. Und wenn sie ab und an mal in die Röhre schauen wollen, dann ist das auch absolut okay! Ich muss ja jetzt wohl nicht erwähnen, dass die ganze Klamotte kindgerecht von statten gehen sollte. Heißt im Klartext: Kein Texas Chainsaw Massacre für die Kleinsten. Aber ne Folge, oder zwei, oder drei, oder vier, oder (jetzt wird's heikel) fünf verdammte Folgen Peppa Wutz, Lauras Stern oder weiß der Kuckuck sind halt auch mal drin. Und manchmal ist das auch verdammt gut so! Ich hab schon von Eltern gehört, die jede Folge Caillou vorschauen, bevor es die 4-jährige tut. Die Zeit hätte ich mal gern. 

Ist das nicht auch schon ein "in-Watte-packen"? Das Leben ist kein Ponyhof, und Caillou ist friedlicher als der Dalai Lama! Also bitte!

Dies ist übrigens die Empfehlung der BzgA:

   

0-2 Jahre

gar kein Fernsehen

3-5 Jahre

maximal 30 Minuten

6-9 Jahre

maximal 60 Minuten

10-13 Jahre

maximal 90 Minuten

(Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Ich frage mich da, wie es die Eltern halten, die mehrere Kinder haben. Wird der kleine, 2-jährige Bruder dann aus dem Wohnzimmer verbannt, weil der große ne Folge Trotro schaut?  Das wäre ja auch schon wieder unzumutbar für das psychische Wohl des Kindes. Getrennt von einer Bezugsperson. Aiaiai.

Dröge Theorie. 

Esst ihr auch nur ne halbe Tafel Schokolade weil mehr ja schlechter ist? 

Fahrt ihr als Großfamilie nur noch Rad, weil Autofahren schädlich ist?

Trennt ihr immer zu 100 % den Müll? Na? Wirklich? Auch an Kindergeburtstagen? 

Ihr seht worauf ich hinaus möchte. Das Gift macht die Dosis. Wenn die Kids mal was schauen wollen, dann ist das okay und bedarf, meines Erachtens, nicht immer einer Stellungnahme unsererseits (vor allem nicht gegenüber anderen Eltern) und muss auch nicht mit einem schlechten Gewissen einhergehen. 

In diesem Sinne. Habt euch lieb. Genüssliches Rudelgucken, Jule ♥

 

Die Bilder stammen von Donna Stevens, aus der Fotoreihe "Idiot Box". Die Künstlerin hat Kinder beim fernsehen abfotografiert. Böse. 

Hier geht's zum Fotoprojekt

Hier lest ihr mehr von mir (was mein Herz vor Freude hüpfen lässt! ♥ )

http://pfirsichmutter.blogspot.com

Meinungen (37)
machinosus

Hallo Mamis und Papis,

 

nach vielen Radkilometern in den Beinen und 10 Jahren Erfahrung mit Kindern in einem Kinderanhänger, wurde ich immer wieder auf Spielplätzen, vor dem Kindergarten oder der Schule und auf all unseren Ausflügen über Tipps und Ratschläge ausgefragt. Die Entscheidung ist gefallen! Ich habe eine Internetseite erstellt und all mein Wissendass von meinem Radbegeisterten Mann und das von Freunden und Bekannten mit einfließen lassen, zugegeben, Internetrecherschen und Schmöckerstunden in Büchern waren auch mit dabei.

http://www.fahrradanhaenger-kinder.de

Ich selbst hätte nur zu gern nach der Geburt unserer ersten Tochter und dem Kauf von unserem Chariot CX1 einige Wissenwerte Insider Tipps gehabt. Auf Foren wird leider sehr wenig und selten informativ über Fahrradanhänger diskutiert. Ich habe versucht einen kleinen Überblick auf meiner Seite www.fahrradanhaenger-kinder.de  über die wichtigsten Themen darzustellen. Ihr erhaltet einen kostenlosen Produktvergleich mit Anhängern die aus meiner Sicht Sinn machen. Es gibt eine Checkliste für die erste Radtour und einen informativen Radtourplaner. Alle Interessierten erhalten Tipps und Infos Rund um das Thema Fahrradanhänger Kinder...

Meiner Meinung nach sollten sich aus ökologischer Sicht immer mehr Eltern Gedanken über eine alternative Fotbewegung machen. Auf die Bahn ist selten Verlass, Busse sind vollgestopft und im Strassenverkehr herrscht oft Chaos. 

Für mich war es immer wichtig nach der Entbindung wieder mit dem Sport anzufangen. Ich wollte meine alte Figur wieder erhalten und mich rund um Fit fühlen. Oftmals bleibt aber nach der Geburt des ersten und noch vielleicht nach dem zweiten Kind nur wenig Zeit für die sportliche Betätigung. Kinder brauchen enorm viel Zeit und Aufmerksamkeit. Zudem müssen nebenbei beide Elternteile arbeiten gehen. Wo soll da noch Platz für Bewegung und sportlicher Ausgleich sein? 

Ich finde da bietet der Fahrradanhänger eine einmalige Möglichkeit bereits mit den Allerkleinsten den sportlichen Aktivitäten nach zu kommen. Mehrere Aktivitäten sind kombinierbar. Fahrradanhänger sind unglaublich praktisch: die Kinder kommen an die frische Luft, können ihren Mittagsschlaf im Anhänger machen, kleinere Einkäufe können erledigt werden uvm. 

Meine drei Kinder hatten immer unglaublich viel Spaß im Anhänger mitzufahren. Vielleicht habt ihre auch Lust bekommen auf einen Fahrradanhänger oder ihr konntet bereits selbst einige Erfahrungen sammeln, dann schaut euch doch einfach mal meine Seite an. 

Über ein Kommentar würde ich mich sehr freuen!

Grüßle

Machinosus

Meinungen (3)
ellaestla

Hallo liebe Mamis,

nachdem wir euch letzte Woche die Baby-Konzerte in Nürnberg von Saskia Dürr vorgestellt haben, möchten wir euch diese Woche auch noch darauf aufmerksam machen, dass die Konzerte auch in BERLIN und MÜNCHEN stattfinden. In München sogar bereits schon seit 3 Jahren.

Wir haben noch ein paar Tickets ergattert und wollen euch deshalb einladen, die Konzerte mit euren Kindern und Babys zu besuchen. Pro Stadt verlosen wir 3x2 Tickets für Erwachsene (Babys & Kinder zahlen keinen Eintritt):

Wollt ihr am 16. Oktober um 14 Uhr das Konzert in München besuchen? Dann schreibt uns unten die Kommentare warum, wieso weshalb?

Wollt ihr am 06. November um 11 Uhr das Konzert in Berlin besuchen? Dann schreibt uns das ebenfalls unten in die Kommentare.

Bitte beachte unsere Teilnahmebedingungen >>

Für das Konzert in Nürnberg gibt es auch noch Karten zu gewinnen und zwar hier >>

Wir drücken euch ganz fest die Daumen und freuen uns auf spannende und schöne Konzerte.

Alles Liebe,
eure Ela

Meinungen (45)
ellaestla

Hallo liebe Mamis & Papis,

heute möchte ich euch gerne ein tolles Projekt von ganz lieben Freunden & Kollegen vorstellen. Einige von euch kennen die Firma littlebigthings bestimmt schon. Eva&Jörg sind wahre Experten für Kindersachen und bieten bei sich, wie der Name schon sagt, kleines und großes für Kleine & Große an.

Bei ihrem neuen Projekt geht es um das Thema Sicherheit für unsere Kinder. Ich persönlich finde das Projekt super. Denn seitdem ich selbst Mama bin, verstehe ich, was es bedeutet, sich WIRKLICH Sorgen zu machen, sei es, weil meine Kleine mal eine Nacht durchschläft und ich Angst habe, sie könnte erstickt sein, weil es so still ist oder weil sie mit einem Eis in der Hand die Leiter zur Rutsche hochkraxelt und ich mir Sorgen mache, sie könnte runterfallen und sich wehtun. Doch die größte Angst habe ich, wenn wir unterwegs sind - wenn viele Menschen da sind und ich den "Überblick" verlieren könnte.

Meine Kleine ist mittlerweile 1,5 Jahre alt und schon recht flink unterwegs, sie rennt gerne rum (meistens in die andere Richtung, als wir eigentlich müssten), probiert vieles aus, versteckt sich liebend gerne und findet das alles auch wahnsinnig spannend und lustig. Ich auch, keine Frage!! Kinder sollen meiner Meinung nach alles ausprobieren und ihre Erfahrungen sammeln und dazu gehört es zum Beispiel auch, mal vom Klettergerüst zu fallen ;)

Doch was mache ich in der Öffentlichkeit, zB auf dem Jahrmarkt, öffentlichen Kinderfesten in der Stadt, überfüllten Einkaufscentren (zur Weihnachtszeit), Freizeitparks oder einfach bei Ausflügen? 

Ich möchte meine Tochter nicht ständig an der Hand (fest)halten müssen, ich möchte sie auch nicht anketten (mit diesen tollen Hunde - äh - Kinderleinen), ich möchte, dass sich meine Tochter frei bewegen kann und ich trotzdem ein gutes Gefühl dabei hab und mir nicht ständig Sorgen machen muss. Ich denke, ich bin keine Helikopter-Mum und ich denke auch, dass es ganz viele Mamis gibt, denen es genauso geht wie mir. Aus diesem Grund haben Eva&Jörg von littlebigthings ein neues Projekt ins Leben gerufen:

Temporäre Sicherheitstattos für unsere Kinder

Die Idee dahinter ist eigentlich ganz einfach und trotzdem total genial: Dein Kind bekommt ein lustiges, einzigartiges, schönes, schräges, cooles oder aufregendes Kindertattoo. Auf das Tattoo kann ganz einfach mit einem Stift Telefonnummer und Name von Mama, Papa, Oma oder Opa eingetragen werden und schwupp kann losgefetzt werden und alle sind zufrieden: Dein Kind hat ein super Tattoo und gleichzeitig die Nummer der Aufsichtsperson bei sich. Wie ihr wisst, lieben Kinder Tattoos - somit sollte es kein Problem sein, euer Kind von dem Tattoo mit der Nummer zu überzeugen. 

Einige von euch werden nun bestimmt sagen, dass es ja auch Armbänder mit Telefonnummern für Kinder gibt, oder man die Nummer auch einfach so auf den Arm schreiben kann. Ja, da gebe ich euch Recht. Jedoch kann man Armbänder verlieren, sie können runterrutschen und die Nummer ist verloren. Außerdem können sie (in die Haut) einschneiden, wenn sie zu fest oder von schlechter Qualität sind. Die Nummer einfach so auf den Arm zu schreiben, ist auch eine Möglichkeit, viele Kinder finden das aber doof und rubbeln solange dran rum, bis es wieder weg geht. Oder es ist ein großes Geschrei, bis man die Nummer überhaupt endlich mal auf den Arm geschrieben hat.

Mit dem Sicherheits-Tattoo hat man gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: 

1. Das Kind kann sich ein tolles Tattoo aussuchen & findet das super und

2. Mama & Papa können stressfrei ihre Telefonnummer reinschreiben - alle sind happy ;)

Was meint ihr? Gefällt euch das Projekt? Möchtet ihr noch mehr darüber erfahren? Es gibt sogar ein Video dazu, schaut doch einfach mal hier rein >>

Das Tollste ist, wenn ihr Eva&Jörg mit nur ein paar Euro unterstützt, kann das Projekt schon bald auf den Markt kommen und wir können alle ein bisschen entspannter durchs Leben schlendern. Außerdem bekommt jeder, der die beiden unterstützt tolle Geschenke - schaut einfach mal rein. Hier seht ihr auch ein paar Beispiel-Tattoos - cool oder?

Schreibt mir gerne auch eure persönliche Meinung zu dem Projekt in die Kommentare. Ich bin gespannt, wie ihr die Idee findet, bzw wie ihr das bisher gemacht habt, wenn ihr unterwegs wart. 

Alles Liebe, 
eure Ela

Meinungen (75)
ellaestla

Hallo liebe Mamis,

heute möchten wir euch gerne die von Saskia Dürr ins Leben gerufenen Babykonzerte für Klein & Groß vorstellen:

Klassik-Konzerte bei denen Babys und Kinder unbeschwert lachen, weinen, brabbeln, singen und glucksen dürfen - ja, das gibt es wirklich! Die Konzerte sind extra für kleine und große Konzertgäste ausgerichtet. Man nimmt einfach eine Krabbeldecke mit, macht es sich mit dem Nachwuchs gemütlich und lauscht 45 Minuten Live Musik. Toll, oder? Profimusiker werden babyerprobte klassische Stücke spielen und es wird ein unglaubliches Erlebnis für Eltern, Babys (0-2 Jahre) und Kinder (2-6 Jahre).

Ziel ist es, jungen Familien, trotz des aufregenden und hektischen Alltags mit Kindern, gemiensam einen entspannten Vormittag mit schöner Musik und ein bisschen Kultur zu ermöglichen. Die Babykonzerte gibt es bereits seit 3 Jahren und sie werden regelmäßig in München veranstaltet. Nun kommt das beliebte Klassik-Event für die ganze Familie auch endlich erstmalig nach Nürnberg.

Wir sind total begeistert und deshalb möchten wir euch gerne ein paar Tickets zum Event schenken. Kinder in Begleitung von Erwachsenen sind kostenlos. Tickets brauchen also nur die Eltern, Großeltern oder Freunde der Familie. 

Wann findet das Konzert statt?  Am Sonntag, den 23. Oktober 2016 um 11 Uhr im wunderschönen Saal des PARKS Nürnberg können Eltern gemeinsam mit ihren Babys klassischen Tönen lauschen. Im Konzertsaal wird es keine Stühle geben, sodass die mitgebrachten Kuscheldecken weitläufig ausgebreitet werden und alle gemeinsam das Konzert babygerecht im Sitzen oder Liegen geniessen können. Zudem gibt es im Innenbereich des PARKS ausreichend Platz für Kinderwägen und mehrere Wickelmöglichkeiten.

Hier nochmal alle Infos zusammengefasst:

  • Location: PARKS Nürnberg, Berliner Platz 9, 90409 Nürnberg
  • Zeit: 11 Uhr
  • Eintritt: 15€ 1 Erwachsener, 25€ 2 Erwachsene (Babys und Kinder zahlen keinen Eintritt; Freie Platzwahl mit eigener Krabbeldecke)
  • Ticket: Vorverkauf online unter www.agentur-zeitvertreib.com und im Café des PARKS Nürnberg (tägl. von 10-19 Uhr)
  • Mehr Infos gibt's auch noch hier>>
  • Verlosung: 3x2 Tickets bei Mamikreisel

Um an der Verlosung teilzunehmen, schreibt uns bitte in die Kommentare warum ihr gerne zu dem Konzert möchtet und wen ihr alles mitnehmen wollt? Wir sind gespannt und freuen uns auf ein tolles Konzert. Teilnahmeschluss ist Montag, der 10.10.2016 - 12 Uhr!!

Bitte beachte unsere Teilnahmebedingungen >>

Alles Liebe,
eure Ela

Weitere Tickets für MÜNCHEN & BERLIN findet ihr hier >>

Meinungen (19)
ellaestla

Diese Bastelideen wird euer Kind lieben

Es gibt wohl kein Kind, das nicht gerne bastelt. Dabei kann es sich stundenlang beschäftigen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Und die tollen Sachen, die so entstehen, verschönern eure Wohnung und lassen euch die Welt auch oft mit anderen Augen sehen. Es ist nämlich faszinierend, auf welche Ideen unsere Kleinen kommen. Gerade jetzt zum Schulanfang könnt ihr mit euren Kindern aber nicht nur schöne Deko-Artikel, sondern auch richtig nützliche Dinge basteln. Wir stellen euch ein paar Ideen vor, mit denen ihr eurem kleinen Sonnenschein garantiert viel Spaß bereitet.

Die Schultüte

Wenn der große Tag der Einschulung endlich da ist, darf eine Schultüte natürlich nicht fehlen. Die kann man in den Wochen vor dem ersten Schultag überall kaufen – viel schöner ist es aber, wenn ihr sie gemeinsam mit eurem ABC-Schützen bastelt. So kann er oder sie die Schultüte ganz nach seinen/ihren Wünschen gestalten und sie wird garantiert ein echter Hingucker. Bei Mädchen ist eine rosa Schultüte mit Glitzerelementen der absolute Hit. Und auch für Jungs gibt es tolle Ideen wie eine Schultüte im Rennautodesign. Ihr könnt den Kleinen aber auch komplett freie Hand lassen – ihnen fällt auf jeden Fall was Tolles ein.

Der Stundenplan

Der Stundenplan zeigt, welches Fach an welchem Tag dran ist. So weiß euer Kind, was es alles in den Ranzen packen muss. Er kann aber viel mehr sein als nur ein langweiliger Zeitplan. Nehmt euch die Zeit, ihn zusammen mit eurem Kind kreativ und mit seinen Wunschmotiven zu gestalten. Es soll sich ruhig austoben und mit verschiedenen Materialien experimentieren. Eine super Idee ist auch ein Stundenplan mit Magnetfarbe. So kann er Jahr für Jahr angepasst werden.

Freundschaftsbücher

Wenn euer Kind in die Schule kommt, lernt es natürlich auch eine Menge neue Freunde kennen. Kinder lieben es, diese Bekanntschaften in einem Freundschaftsbuch zu verewigen. Die kann man im Fachhandel in den verschiedensten Ausführungen kaufen oder eben selbst gestalten. So verleiht ihr dem Buch gemeinsam mit eurem Kind eine ganz persönliche Note. Vorlagen dafür könnt ihr euch zum Beispiel hier runterladen.

Stiftehalter

Zum Schulanfang gibt es oft auch den ersten eigenen Schreibtisch. Damit dort alles seinen Platz hat, gehört auch ein Stiftehalter dazu. Statt dafür einfach einen Becher zu verwenden, könnt ihr mit wenig Aufwand eine viel schönere Lösung zaubern. Mit Hilfe von leeren Toiletten- oder Küchenpapierrollen kann man ganz leicht die Skyline einer Stadt oder ein Märchenschloss basteln. So macht es euren Kleinen Spaß, den Schreibtisch in Ordnung zu halten. Dadurch können sie konzentrierter und effektiver lernen.

Die „Kreativbox“

Wo wir gerade bei Dingen sind, die eigentlich weggeschmissen werden: Bitte nicht! Besorgt euch einen Pappkarton und bewahrt solche Sachen auf. Die angesprochenen Rollen, leere Eierkartons oder auch einfach Cornflakesschachteln - euer Kind wird begeistert sein. Und nicht nur euer Kind. Wenn ihr seht, was es aus vermeintlichem Müll mit Hilfe seiner kindlichen Phantasie noch so alles basteln kann, wird auch euch das Herz aufgehen. Eine solche Box hat natürlich nicht direkt etwas mit dem Schulanfang zu tun, vielmehr könnt ihr sie schon viel früher bereitstellen. Fehlen sollte sie aber auf keinen Fall, da die Kreativität eurer Kinder so immens gefördert wird.

Ein positiver Nebeneffekt für euch: Auf der Suche nach Bastelmaterial wird euer kleiner Engel nicht mehr den Papiermüll durchwühlen.

Viel Spaß beim Basteln und alles Liebe,
​eure Ela

Meinungen (12)
ellaestla

Hallo liebe Mamis,

über 700.000 Kinder werden jedes Jahr in Deutschland eingeschult. Für die ABC-Schützen ist es natürlich etwas ganz besonderes, ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Die Eltern hingegen machen sich eher Sorgen, ob sie nicht etwas vergessen haben, was das frisch gebackene Schulkind für seinen großen Tag benötigt.

Hier erfahrt ihr, was euer Kind für die Schulzeit alles braucht:

Für die Kinder das Wichtigste: die Schultüte

Zum ersten Schultag gehört natürlich auch eine Schultüte. Traditionell enthält sie Süßigkeiten und Spielsachen, aber auch für den Unterricht nützliche Dinge finden dort Platz. Wie wäre es zum Beispiel mit einem T-Shirt und einer Sporthose für den Sportunterricht? Mit den Süßigkeiten solltet ihr es aber nicht übertreiben. Eine gute Alternative sind zum Beispiel Buchstabenkekse. Besonders gut eignen sich auch kleine Glücksbringer oder das erste Poesiealbum.

Worauf ihr beim Kauf eines Schulranzens achten solltet

Das Wichtigste, was ihr zum Schulbeginn anschaffen müsst, ist der Schulranzen. Dieser begleitet euern Nachwuchs täglich in die Schule. Besonders wichtig ist es, dass die Schultasche richtig sitzt. Beim Kauf sollte das Kind deshalb dabei sein und den Ranzen mit und ohne Jacke aufsetzen, damit er auch zu jeder Jahreszeit passt. Die Schultergurte sollten sich leicht verstellen lassen und nicht einschneiden, außerdem sollte das Rückenteil ergonomisch sein und sich perfekt an den Körper des ABC-Schützen anpassen. Damit die Freude am Schulranzen lange erhalten bleibt, solltet ihr euern Sohn oder eure Tochter beim Design der Schultasche mitentscheiden lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verkehrssicherheit. Auf der Rückseite und an den Seitenflächen sollten sogenannte Katzenaugen angebracht sein, welche das Scheinwerferlicht der Autos reflektiert. Damit ist das Kind auch in der Dunkelheit sichtbar. Zusätzlich sollten einige Flächen in Signalfarbe gestaltet sein, damit die Tasche selbst leuchtet. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass genug Platz für Kopfbewegungen vorhanden ist, sodass die Sicherheit im Straßenverkehr durch ausreichend Bewegungsfreiheit gegeben ist. Passend zur Büchertasche gibt es meistens Turnbeutel und Federmäppchen im selben Design. Diese gibt es oft in Sets, so dass alles schön zusammenpasst und man dann sogar noch etwas sparen kann.

Was benötigt euer Kind außerdem?

Schulranzen, Turnbeutel und Federmäppchen sind gekauft, das ist jedoch längst nicht alles, was zum Schulbeginn gehört. Das Mäppchen will natürlich auch gefüllt werden.

Dafür benötigt ihr:

  • Bleistifte Buntstifte
  • Lineal
  • Radiergummi
  • Bleistiftanspitzer
  • Schere (mit abgerundeten Spitzen)

Klebestift Zum Beginn der Schulzeit benötigen die Kinder üblicherweise noch keinen Füller, da in der ersten Zeit ausschließlich mit Bleistift geschrieben wird. Eine gute Alternative bietet hingegen spezielle Stifte, die beim Schreibenlernen helfen. Auch auf Filzstifte solltet ihr zunächst verzichten. Üblicherweise erhaltet ihr aber vor der Einschulung eine genaue Liste von den jeweiligen Klassenlehrern, welche Ausstattung euer ABC-Schütze zum ersten Schultag mitbringen soll. Zum Basteln werden üblicherweise ein Wasserfarbmalkasten mit entsprechendem Zubehör und Wachsmalstifte benötigt. Ergänzt wird das Schulzubehör durch Schnellhefter, Sammelmappe, Rechen- und Schreibhefte und einem Ordner zum Abheften loser Blätter. Für die tägliche Pause braucht euer Kind außerdem eine Trinkflasche und eine Brotzeitdose. Damit immer genügend Vitamine dabei sind, bietet sich zusätzlich eine abgerundete Box an, in die man bequem einen Apfel oder anderes Obst legen kann. Ihr sucht zusätzliche Informationen zum Thema Einschulung? Diese Infografik hilft euch mit Sicherweit weiter!

Habt ihr an alles gedacht? Wie gefällt es euren Kindern in der Schule? Welchen Rucksack haben sie sich ausgesucht und was war bei euch in der Schultüte alles drin? Wir sind gespannt....

Alles Liebe,
​euer Mamikreisel-Team

Meinungen (3)
zuckermaus82

 

Als ich im Januar vor einigen Jahren unser Abendessen kochte, wusste ich noch nicht, wie sehr dieses eine Abendessen unser ganzes Leben verändern würde. Mein Sohn (damals 5 Jahre alt) mochte eigentlich nie Soße, an jenem Abend wollte er die Erdnuss-Soße probieren. Erst meinte er, dass sie ihm gut schmeckte, dann aber meinte er, sie schmecke ihm doch nicht und ich ging und holte ihm einen neuen Teller. Es waren nur wenige Schritte zum Schrank. Als ich ihm den Teller hinstellte, sah ich seine geschwollene Oberlippe und er sagte mir, dass es ihm nicht gut geht, er schlecht Luft bekommt. Glücklicher Weise reagierte ich intuitiv richtig und lief sofort zum Telefon, um den Notarzt zu alarmieren...

Von jetzt auf gleich Allergiker mit der schlimmsten Form der Allergie (Anaphylaxie)

Zum Glück kam der Notarzt sehr schnell und es ging alles gut aus. Wir mussten einige Tage im Krankenhaus bleiben, erhielten Schulungen und bekamen von unserem Arzt ein Notfallset verschrieben. Das Notfallset sollten wir ab sofort IMMER mit uns tragen, aber wie transportiert man die Medikamente am besten?

Auch nach tagelanger Recherche im Internet konnte ich leider keine passende Tasche für dieses Notfallset finden. So behalfen wir uns erst einmal mit einer (Sport-)Hüfttasche. Als mein Sohn eines Tages aus dem Auto ausstieg, fiel das Notfallset herrunter, die Flaschen darin zerbrachen. Ein anderes Mal haben wir die Tasche versehentlich im Auto liegen lassen, ca. 20 Minuten danach fiel es mir auf und wegen der sommerlichen Temperaturen mussten wir die ganzen Medikamente tauschen. Weiterhin störte es mich sehr, dass die Medikamente in der Tasche keinen Halt hatten, ich hatte immer Angst, dass sie gegeneinander schlagen und kaputt gehen würden.

Sicherlich bin ich auch den Apothekern im Umkreis von meinem Heimatort ziemlich auf die Nerven gegangen, da ich viele Male gefragt habe, ob es denn nicht doch eine passende Tasche hierfür gibt.

Als wir dann fast alles durchprobiert hatten (von Taschen für Diabetiker bis hin zu Schlampermäppchen uvm.), beschloss ich, dass es nicht so weitergehen kann und wir ja sicherlich nicht die einzigen Allergiker sind mit diesem Problem.

Aber auch die behandelnden Ärzte und Hersteller der Medikamente konnten mir nicht weiterhelfen und so reifte in mir die Idee, selbst eine Tasche zu entwerfen. Nach vielen Entwürfen und Alltagstests der Entwürfe ist die Tasche nun soweit, dass ich sie auch anderen Allergikern anbieten kann.

Die Rückmeldungen von Betroffenen sind durchwegs positiv und so kann ich mit "meiner Superheldinnenkraft" nun nicht nur meinem Kind, sondern auch anderen Allergikern das Leben etwas leichter machen...

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